
FreeDV
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Zusammenfassung
Stand 13.2.2022
FreeDV ist eine digitale Betriebsart hauptsächlich für Kurzwelle. Man kann FreeDV mit einer kostenlosen GUI-Anwendung für Windows, Linux und OSX betreiben und der man in der Lage ist, jedes SSB-Funkgerät für digitale Sprache bei gleichzeitig niedriger Bitrate zu verwenden.
Alternativ dazu kann man auch den SM1000 FreeDV-Adapter kaufen, mit dem man FreeDV (mit den Betriebsarten 1600- und 700D) auf jedem HF-Funkgerät ohne PC oder Soundkarte betreiben kann. Hardware- oder Software-Entwickler können FreeDV mit Hilfe der LGPL-lizenzierten FreeDV-API in das eigene Projekt oder Produkt integrieren.
FreeDV wird von einem internationalen Team von Funkamateuren entwickelt, die gemeinsam an der Codierung, dem Design, der Benutzeroberfläche und den Tests arbeiten. FreeDV ist eine Open-Source-Software, die unter der GNU Lesser Public License Version 2.1 veröffentlicht wird. Die Modems und der Codec 2 Sprachcodec, die in FreeDV verwendet werden, sind ebenfalls quelloffen.
Jeder mit einem HF-Transceiver und einem PC (Windows, MacOS, Linux) kann teilnehmen. Die erforderliche Open-Source-Software, einschliesslich umfangreicher Handbücher und Testdateien, ist kostenlos erhältlich (www.freedv.org).
FreeDV ist ein digitaler Sprachmodus für die HF-Bänder, der entwickelt wurde, um unter den schwierigen Ausbreitungs-Bedingungen auf HF eine bestmögliche Sprachqualität zu erzielen. Im Gegensatz zu proprietären digitalen Sprachmodi basiert FreeDV auf Open-Source-Software, die von Dr David Rowe (VK5DGR) entwickelt wurde. Funkamateure aus der ganzen Welt entwickeln die Software weiter und nehmen regelmässig Verbesserungen vor. FreeDV ist für die Betriebssysteme Linux, MacOS und Windows verfügbar.
Um das Interesse an FreeDV zu fördern, organisiert Mooner K6AQ einen weltweiten FreeDV-Aktionstag. Die Aktion beginnt am Sonntag, den 20. Februar um 16:00 UTC und dauert bis Montag, den 21. Februar um 15:59 UTC.
Empfohlene Betriebsfrequenzen:
-
t
- 80 Meter: 3’625, 3’643 oder 3’693 kHz t
- 40 Meter: 7’177 kHz t
- 20 Meter: 14’236 kHz t
- 17 Meter: 18’118 kHz t
- 15 Meter: 21’313 kHz t
- 12 Meter: 24’933 kHz t
- 10 Meter: 28’330 oder 28’720 kHz
Es ist einfach, mitzumachen. Laden Sie einfach das FreeDV-Programm von der FreeDV-Website herunter und verbinden Sie Ihren Computer mit Ihrem Transceiver. Konfigurieren Sie dann die Software so, dass sie die entsprechenden Soundkarten- und PTT-Einstellungen verwendet. [Anmerkung: für Hören und Sprechen sind zwei Soundkarten notwendig] Die neueste Softwareversion erkennt automatisch den richtigen Empfangsmodus, aber der Sendemodus muss immer noch manuell eingestellt werden. Wer FreeDV bereits verwendet, sollte auf die Version 1.6.1 oder höher aktualisieren, um die neuen Modi und Funktionen zu nutzen, einschliesslich der Möglichkeit, Ihre Station auf der Karte von PSKreporter https://pskreporter.info/pskmap.html anzuzeigen. Dies hilft dass man als FreeDV-Station erkannt wird. Der neueste Download enthält auch Audiodateien der verschiedenen Modi und eine sehr ausführliche Anleitung, die bei der Einrichtung Ihres Senders helfen. Um den FreeDV-Erfahrungsaustausch in der Schweiz zu fördern, hat die USKA eine entsprechende HamGroup «FreeDV» ins Leben gerufen. Macht mit und erweitert Euren Horizont ! Kontrollierte Tests haben gezeigt, dass FreeDV auf Kanälen mit niedrigem SNR vergleichbar mit SSB ist und in einigen Fällen sogar besser funktioniert als SSB. FreeDV 2020 basiert auf der modernsten Sprachkodierung mit neuronalen Netzen (LPCNet), die den Amateurfunk an die Spitze der digitalen Funkinnovation stellt. Es bietet eine 8 kHz breite Audiobandbreite, während es nur 1600 Hz HF-Bandbreite nutzt. HF-QRM ist ein wachsendes Problem für die SSB-Kommunikation. Funkamateure auf der ganzen Welt nutzen die fortschrittliche FEC- und Modemtechnologie von FreeDV, um den städtischen HF-Störpegel in Kanälen zu überwinden, in denen SSB bereits nicht mehr genutzt werden kann. FreeDV 1600 und 2020 wird über den QO-100-Satelliten und für experimentelle Kombinationen von Internet und HF-Funk verwendet, um schlechte Ausbreitungsbedingungen zu überwinden.
