Von CW über SSB bis zu digitalen Modes wie FT8 und APRS — die vielfältigen Übertragungsverfahren im Amateurfunk.
CW / Morsen / Telegrafie
Die älteste Betriebsart im Amateurfunk — auch heute noch lebendig.
SSB
Einseitenbandmodulation — die spektrum- und energieeffiziente Modulationsart, seit den 1960ern Standard für analoge Sprache auf Kurzwelle.
FM
Frequenzmodulation — die bevorzugte Sprechfunkbetriebsart oberhalb 50 MHz: schmalbandig, störfest und das Rückgrat des Schweizer Relaisnetzes.
Digitale Betriebsarten
Digimodes — von RTTY und PSK31 bis FT8 und FreeDV: weltweite Funkverbindungen mit kleiner Leistung und einfachen Antennen, dank Soundkarte und freier Software.
AM
Amplitudenmodulation — die älteste Modulationsart der Funkgeschichte, im Amateurfunk meist als Einseitenbandmodulation (SSB) verwendet.
DMR
Digital Mobile Radio — ETSI-genormte Digitalmodulation für Sprache und Daten, mit zwei Zeitschlitzen pro Kanal und weltweiter Vernetzung über Brandmeister, IPSC2 und DMR-MARC.
C4FM
Yaesus digitale Sprach- und Datenmodulation mit 4-stufiger Frequenzumtastung — einfache Bedienung und weltweite Vernetzung über Wires-X.
D-STAR
Digital Smart Technologies for Amateur Radio — japanischer Digitalsprache- und Datenstandard mit Rufzeichen-Weiterleitung über ein weltweites Relaisnetz.
FT8
Digitale Betriebsart im 15-Sekunden-Raster mit nur 50 Hz Bandbreite — wenig Leistung, einfache Antennen, grosse Reichweiten.
Bildübertragung
Bilder im Amateurfunk — SSTV und digitale Verfahren, Amateurfunk-Fernsehen (ATV/DATV) und der Empfang der SSTV-Bilder von der Internationalen Raumstation ISS.
SDR
Software Defined Radio — Funkgeräte, deren Signalverarbeitung in Software geschieht. Die Technik steckt heute in fast jedem modernen Transceiver, in günstigen USB-Sticks, in Internet-Empfängern und im QO-100-Satelliten.